Hier der Hinweis der Stadt Heiligenhaus:
Matinee im John-Steinbeck-Park am Sonntag, 20. Mai
Open-Air-Veranstaltungen innerhalb einer grünen Idylle nahe der City? Dieser Traum wird Realität. Endlich ist es soweit. Die Erweiterung und Umgestaltung des „John-Steinbeck-Park In der Blume“ wurde mit seinem alten Baumbestand und neuen unterschiedlichen Pflanzen zur Oase, zur Ruhe und Muße nahe der Innenstadt, zum Treffpunkt für Familien mit ihren Kindern und zu einem Ort für Open-Air-Projekte. Damit erfüllt sich für den Stadtmarketing-Arbeitskreis Kultur und Gesellschaft eine lang gehegte Vision.
Als 2002 anlässlich des 100. Geburtstages von John Steinbeck der Park den Namen des amerikanischen Literatur-Nobelpreisträgers erhielt, wurde die Idee, hier in Zukunft Konzerte, Theater und Kinderveranstaltungen unter freiem Himmel anzubieten, geboren. 2012, 10 Jahre später, wo die literarische Welt auf den Spuren des großen amerikanischen Romanciers seinen 110. Geburtstag feiert und an den 50. Jahrestag der Nobelpreisverleihung erinnert, kann der Park als Kommunikationszentrum unter freiem Himmel inmitten einer grünen Idylle zum Open-Air Veranstaltungsort erneut eingeweiht werden.
Und das wird am Sonntag, dem 20. Mai, von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr vom Stadtmarketing-Arbeitskreis Kultur und Gesellschaft mit einer Matinee gefeiert. Die Eröffnung erfolgt durch den Bürgermeister der Stadt. Während die Besucher auf Bänken und an Tischen bei Prosecco, Bier oder Säften mit Freunden und Bekannten den Park genießen können, spielt die Band „Friends of Dixieland“ Jazz vom Feinsten. Die Musiker aus dem Ruhrgebiet erzielten innerhalb ihres 35jährigen Bestehens national und international viele Erfolge. Unter ihrem Slogan „Keep swinging“ spielen sie Dixieland, New Orleans- und Oldtimejazz.
Für die kleinen Gäste wird ein Luftballon-Weitflugwettbewerb geboten. Unter attraktiven Preisen ist der erste Preis ein Flug über das Niederbergische für 2 Personen. Die Künstlerin Linda Berendes malt mit den Kindern auf einer riesigen Leinwand Ausschnitte des Parkes. Eine Gemeinschaftsarbeit, die viel Freude bereiten dürfte. Natürlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht. Der „Mobile Eintopf Grosche“ - bekannt vom Samstag-Wochenmarkt - hält Suppen aller Art bereit und Dalbeck bietet vom Prosecco über Bier, Cola, Fanta und edle Säfte ein breites Spektrum an Getränken an.
Zur Erinnerung: Warum wurde der Park nach dem amerikanischen Literatur-Nobelpreisträger John Steinbeck benannt? Sein Großvater Johann Adolf Großsteinbeck stammt aus Heiligenhaus. Er wanderte 1849 in das Heilige Land aus, wo er als Kolonist und Schreiner nahe Jerusalem lebte und arbeitete. Aber seine zehnjährige Mission in Palästina und die seiner Geschwister Friedrich Wilhelm Großsteinbeck (wurde von plündernden Arabern ermordet) und Katharina Großssteinbeck (mit ihrem Mann Gustav Thiel), endete tragisch. Das motivierte Johann Adolf, sein Glück in Amerika zu suchen, wo er nach einer langen Odyssee in Kalifornien eine Farm erwarb und Großvater von John Steinbeck wurde.